Schon gewusst, dass fast jeder 5. Platz für Menschen mit Handicap in einer diakonischen Werkstatt für behinderte Menschen ist?

Diakonische Unternehmen stärken mit ihren Angeboten für Menschen mit und ohne Behinderungen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Rund 56.000 Menschen mit Handicap arbeiten in diakonischen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM).* Diakonische Betreuungsangebote für Menschen mit Handicap schaffen Teilhabe und Entlastung für zehntausende Beschäftigte und Angehörige. Als verlässliche Produzenten und Zulieferer des Mittelstands und der Industrie sind diakonische Werkstätten unverzichtbare Pfeiler des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Mit unserem breiten Angebot an sozialen Diensten, stehen wir Hilfebedürftigen aus allen Teilen der Gesellschaft zur Seite. Denn seit der Gründung der ersten diakonischen Unternehmen im 17. Jahrhundert, entwickeln wir als „Social Start-Ups“ aus Tradition soziale Dienste als Antworten auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit. Mehr

Doch nicht nur in den WfbM agieren wir aktiv, gestalten Teilhabe und das soziale Miteinander. Als gemeinnützige Unternehmen handeln wir stets frei vom Ziel, Gewinne zu maximieren. Wir reinvestieren in die Weiterentwicklung und Qualität unserer Einrichtungen und Angebote. Das kommt Mitarbeitenden wie unseren Klienten zu Gute.

Mit der Ausbildung in zahlreichen gesundheitlichen und pflegerischen Berufen tragen wir so zur gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung bei. An 186 Standorten deutschlandweit bilden wir angehende Krankenpflegerinnen und –pfleger aus. 77,5 Prozent der diakonischen Krankenhäuser bilden damit in der Krankenpflege aus. Zudem wurden 2015 1,9 Millionen Patientinnen und Patienten in diakonischen Krankenhäusern behandelt (vgl. Qualitätsberichte der Krankenhäuser 2015, Aufbereitung DEKV).

Darüber hinaus werden fast ein Fünftel aller älteren Menschen in deutschen Pflegeheimen in diakonischen Unternehmen betreut (DeStatis 2017, Pflegestatistik 2015, Sonderauswertung Diakonie Deutschland; eigene Berechnungen). Angetrieben durch unsere christlichen Traditionen in der Pflege, stellen wir hier und in allen Hilfefeldern eine qualitative, hochwertige Versorgung und Betreuung der uns Anvertrauten sicher.

Damit wir unsere bedeutende Rolle auch in Zukunft wahrnehmen können, sind angemessene Rahmenbedingungen zwingend erforderlich. Rechtliche Vorgaben für soziale Unternehmen müssen unternehmerische Freiheiten achten und Innovationen fördern. Zugleich müssen ethische Vorstellungen geachtet werden. Denn nur so können wir auch in Zukunft als soziale Unternehmen mit christlicher Identität elementare Stützen in Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft sein.


Der Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD) setzt sich mit der Kampagne „die diakonischen unternehmen“ dafür, dass die Sichtbarkeit diakonischer, unternehmerischer Tätigkeiten für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft erhöht wird.

*Quelle: (BMAS 2018, BT-DRs 19/4157; Diakonie Deutschland 2017, Einrichtungsstatistik, eigene Berechnungen).

Soziales Unternehmertum in der Praxis I

Dank Diakonie leben Maschinen länger

Wie Produkte einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) dafür sorgen, dass alles läuft wie "geschmiert", zeigt dieses Best Practice der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein .

Lernen Sie mehr über die Produkte diakonischer Werkstätten und deren Beitrag zu Teilhabe und wirtschaftlicher Stabilität.

 

 

 

Soziales Unternehmertum in der Praxis II

Ein metallener Gegenstand zeigt in diesem Best Practice der Hephata Diakonie was diakonisches Unternehmertum, Teilhabe und die Autoindustrie miteinander verbindet.

Sie sind neugierig? Dann klicken Sie auf den Link um Mehr über die Arbeit in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) zu erfahren.

 

 

 

Soziales Unternehmertum in der Praxis III

Alternative zum Pflegeheim in der eigenen Häuslichkeit

Menschen wollen im Alter optimal betreut werden und ein selbstbestimmtes Leben führen. Die Evangelische Heimstiftung Stuttgart hat dafür WohnenPLUS entwicket. Hier können Bewohnerinnen und Bewohner aus verschiedenen individuell nutzbaren Wohn-, Betreuungs- und Pflegeangeboten wählen und in der eigenen Häuslichkeit verbleiben.

Erfahren Sie mehr zu der ambulanten Alternative zum klassischen Pflegeheim und wie digitale Helfer das Konzept zusätzlich ergänzen!

 

 

 

Soziales Unternehmertum in der Praxis IV

Per Smartphone zu mehr Verlässlichkeit im Dienstplan

Einen Beleg für Innovationstärke diakonischer Unternehmen liefern Karsten Stüber, Prokurist der Diako Thüringen gGmbH, und Prof. Dr. Margit Christiansen, Hochschule Fulda mit dem Pilotprojekt "SITA". Eindrücklich zeigen sie, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung die Weiterentwicklung der Pflege in diakonischen Unternehmen vorantreiben.

Sie wollen mehr über "Einspringprämien" und Dienstpläne per App in der stationären Pflege wissen? Dann klicken Sie hier!

 

 

Soziales Unternehmertum in der Praxis V

Schluss mit Theorie – wie das „Lernlabor“ Azubis authentische Einblicke in die Pflegepraxis bietet

Das diakonische Unternehmen auch neue Wege in der Ausbildung gehen, beweist das einem echten Patienten- und Dienstzimmer nachempfundene „Lernlabor“ der Paul Gerhardt Diakonie gAG in Berlin. Hier können Azubis in der Krankenhilfe pflegerische Abläufe vom Anamnesegespräch bis zur Wundversorgung unter realistischen Bedingungen mit „Testpatienten“ erproben und lernen, wie man auch in kritischen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt...

Erfahren Sie hier, wie innovative Ausbildung im Lernlabor in der Praxis aussieht.


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