Haben Sie gewusst, dass drei Viertel aller diakonischen Unternehmen ausbilden?

Mit Innovationsgeist gestalten diakonische Unternehmen attraktive Lehre und Ausbildung. Wir übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft heute, unsere Beschäftigten und Klienten sowie kommende Generationen. 74 Prozent der diakonischen Unternehmen bilden aus. In der Gesamtwirtschaft sind das lediglich 19,8 Prozent der Betriebe. Mit der Ausbildung in zahlreichen gesundheitlichen und pflegerischen Berufen tragen diakonische Unternehmen zur ganzheitlichen Versorgung der Bevölkerung bei. 68 Prozent der diakonischen Unternehmen bilden in diesem Bereich aus, gefolgt von Ausbildungen in sozialpädagogischen, kaufmännischen und handwerklichen Berufen.* Mehr

Als verlässliche Arbeitgeber bieten wir sinnstiftende Tätigkeiten mit attraktiven Vergütungen für Auszubildende sowie für Quereinsteiger und Fachkräfte. Zugleich stehen wir mit unseren sozialen Angeboten Hilfebedürftigen aus allen Teilen der Gesellschaft zur Seite. Denn seit der Gründung der ersten diakonischen Unternehmen im 17. Jahrhundert, entwickeln wir als „Social Start-Ups“ aus Tradition soziale Dienste als Antworten auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit.

Fast ein Fünftel aller älteren Menschen in deutschen Pflegeheimen in diakonischen Unternehmen betreut (DeStatis 2017, Pflegestatistik 2015, Sonderauswertung Diakonie Deutschland; eigene Berechnungen). Rund 56.000 Menschen mit Handicap arbeiten in diakonischen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) (Diakonie Deutschland 2017). Angetrieben durch unsere christlichen Traditionen in der Pflege, stellen wir hier und in allen Hilfefeldern eine qualitative, hochwertige Versorgung und Betreuung der uns Anvertrauten sicher.

Damit wir unsere bedeutende Rolle auch in Zukunft wahrnehmen können, sind angemessene Rahmenbedingungen zwingend erforderlich. Rechtliche Vorgaben für soziale Unternehmen müssen unternehmerische Freiheiten achten und Innovationen fördern. Zugleich müssen ethische Vorstellungen geachtet werden. Denn nur so können wir auch in Zukunft als soziale Unternehmen mit christlicher Identität elementare Stützen in Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft sein.


Der Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD) setzt sich mit der Kampagne „die diakonischen unternehmen“ dafür, dass die Sichtbarkeit diakonischer, unternehmerischer Tätigkeiten in der Gesellschaft erhöht wird.

*Quelle: VdDD Herbstabfrage 2018, (n= 210); BIBB Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2019.

Soziales Unternehmertum in der Praxis I

Mit Bowling, Get-Together und fachlichem Austausch Azubis langfristig binden

Was der amerikanische Sport mit Diakonie und Pflege zu tun hat, zeigt das Programm "CARE" für Azubis der Diakonie Düsseldorf.

Sie sind neugierig und wollen mehr über das Programm erfahren? Dann klicken Sie hier!

Soziales Unternehmertum in der Praxis II

Soziale Milchwirtschaft aus Tradition

Die Bio-Molkerei der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal in Brandenburg zeigt, dass Teilhabe, Ökologie und nachhaltiges Wirtschaften Hand in Hand gehen können.

Hier mehr über den Beitrag von diakonischem Unternehmertum zu Teilhabe und Nachhaltigkeit in der Gesellschaft erfahren!

Soziales Unternehmertum in der Praxis III

Dank Diakonie leben Maschinen länger

Wie Produkte einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) dafür sorgen, dass alles läuft wie "geschmiert", zeigt dieses Best Practice der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein .

Lernen Sie mehr über die Produkte diakonischer Werkstätten und deren Beitrag zu Teilhabe und wirtschaftlicher Stabilität.

Soziales Unternehmertum in der Praxis IV

Ein metallener Gegenstand zeigt in diesem Best Practice der Hephata Diakonie was diakonisches Unternehmertum, Teilhabe und die Autoindustrie miteinander verbindet.

Sie sind neugierig? Dann klicken Sie auf den Link um Mehr über die Arbeit in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) zu erfahren.

 

 

 

Soziales Unternehmertum in der Praxis V

Alternative zum Pflegeheim in der eigenen Häuslichkeit

Menschen wollen im Alter optimal betreut werden und ein selbstbestimmtes Leben führen. Die Evangelische Heimstiftung Stuttgart hat dafür WohnenPLUS entwicket. Hier können Bewohnerinnen und Bewohner aus verschiedenen individuell nutzbaren Wohn-, Betreuungs- und Pflegeangeboten wählen und in der eigenen Häuslichkeit verbleiben.

Erfahren Sie mehr zu der ambulanten Alternative zum klassischen Pflegeheim und wie digitale Helfer das Konzept zusätzlich ergänzen!

 

 

 

Soziales Unternehmertum in der Praxis VI

Per Smartphone zu mehr Verlässlichkeit im Dienstplan

Einen Beleg für Innovationstärke diakonischer Unternehmen liefern Karsten Stüber, Prokurist der Diako Thüringen gGmbH, und Prof. Dr. Margit Christiansen, Hochschule Fulda mit dem Pilotprojekt "SITA". Eindrücklich zeigen sie, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung die Weiterentwicklung der Pflege in diakonischen Unternehmen vorantreiben.

Sie wollen mehr über "Einspringprämien" und Dienstpläne per App in der stationären Pflege wissen? Dann klicken Sie hier!

 

 

Soziales Unternehmertum in der Praxis VII

Schluss mit Theorie – wie das „Lernlabor“ Azubis authentische Einblicke in die Pflegepraxis bietet

Das diakonische Unternehmen auch neue Wege in der Ausbildung gehen, beweist das einem echten Patienten- und Dienstzimmer nachempfundene „Lernlabor“ der Paul Gerhardt Diakonie gAG in Berlin. Hier können Azubis in der Krankenhilfe pflegerische Abläufe vom Anamnesegespräch bis zur Wundversorgung unter realistischen Bedingungen mit „Testpatienten“ erproben und lernen, wie man auch in kritischen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt...

Erfahren Sie hier, wie innovative Ausbildung im Lernlabor in der Praxis aussieht.


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